Bewusstseinswandel

Gastbeitrag von Nicole Steeg

Zum Thema Generationswandel, das Glück und die Macht des Unbewussten.

Das Arbeitstier Mensch

Natürlich kann man es den Generationen vor uns nicht verübeln, dass das Streben nach vollumfänglicher Sicherheit weit vorn angesiedelt war. Schließlich mussten sie noch miterleben, dass man eben nicht alles, was man will, jetzt sofort an Ort und Stelle haben kann. Damit Sie dieses starke Bedürfnis nach Sicherheit befriedigen konnten, wurde gearbeitet, gearbeitet und weitergearbeitet.

Mit dem schwer erarbeiteten Geld wurde sich dann ab und zu was gegönnt. Die „ Gönnung “ bestand natürlich aus dem, was da war. Vielleicht heute ein Softeis und später ein gebrauchter VW Golf. Die Mark wurde zwei Mal umgedreht und jeder gekaufte Gegenstand wurde wertgeschätzt. Uns Kinder und Enkel soll es später einmal besser gehen, hieß es in vielen Familien. Es wird uns gesagt, dass es im Leben um Vereinigung von Familie, Leben und Arbeit geht. Das „Arbeitstier“ Mensch soll also weiterbestehen.

Wir sind anders

Der Großteil der jüngeren Generation sieht das jedoch anders. Wir sind anders. Ja, uns geht es nun mal besser, wir haben Essen und Trinken in allen Variationen aus allen Ländern. Geld, um uns regelmäßig Sachen zu kaufen und uns morgen eine Drohne als Spielzeug zu bestellen. Das eigene Auto für Mann und Frau versteht sich – auch bei den Normalverdienern – von selbst.

Warum also Beschweren?

Es müsste uns prächtig gehen. Leider ist das jedoch oft nicht der Fall. Denn wir müssen erfahren, dass das „Gefühl alles haben zu können“, nicht zufrieden und glücklich macht. Dabei ist es doch das Glück, wonach wir suchen. Wobei wir selber nicht einmal wissen, was hinter diesem Wort Glück für uns steckt. Der Ruf kommt aus dem Inneren, den Teil, den wir nicht beschreiben können. Wir wollen keine Work-Work-Balance. Wir wollen eine Work-Life-Balance, weil wir Zeit für uns brauchen. Da soll es nicht um Vorgaben und Maßstäbe gehen, sondern um Selbstbestimmung und Individualität.

Doch wie lässt sich das realisieren?

Indem wir uns zunächst erneut bewusst machen, dass wir ALLE mindestens 80 Prozent unseres Tages unbewusst handeln und weniger als 20 Prozent bewusst irgendwelche Dinge tun. Diese Dynamik lässt sich gut mit dem bekannten Eisbergmodell veranschaulichen.

Der kleine Teil und damit die Spitze des Berges, verdeutlicht die bewussten Sachen, also jene, die sich an unserer Oberfläche befinden. Es sind all jene Dinge, die wir bewusst erschließen können. Der Großteil unserer Gefühle, Ängste, Wünsche und Glaubenssätze, welche nicht unmittelbar erfasst werden können, befindet sich jedoch unter der „Wasseroberfläche“: Im scheinbar Unbekannten – dem Unbewusstsein. Es wirkt sich täglich in unseren, in deinem, in jedem Leben des Menschen aus.

Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen.

C.G.Jung

Um die innere Gefühlswelt zu verbessern, wäre eine Möglichkeit Themen von „Unten“ an die Oberfläche zu holen, damit neue Handlungs- und Denkmuster geschaffen werden können. Das ist jedoch nicht so einfach, denn die unterbewussten Vorgänge lassen sich eben nicht bewusst wahrnehmen.

Aus diesem Grund kann unser Verstand bestimmte Programme und Blockaden nicht sehen und verstehen. Schade eigentlich. Sonst wüssten wir schnell, was dahinter steckt, wenn wir beispielsweise abends zum Nutella Glas greifen oder uns beleidigt fühlen, wenn der Chef oder ein Kollege seine schlechte Laune an uns auslässt.

Die Welt im Wandel

Die Welt ist im Wandel und auch hier hat sie etwas „Neues“ parat. Mittels „Ganzheitlichen Coachings“ lassen sich Muster aufdecken und die verborgene Schicht unter dem Eisberg ins Bewusstsein holen. Somit kann die eigentliche Konfliktsituation im Inneren einem klar verdeutlicht und neu betrachtet werden. Coaching geht davon aus, dass jeder Mensch die Antworten auf seine Fragen und die Lösungen in sich trägt und dass der ganzheitliche Coach ihn durch gezieltes Fragen dabei unterstützt, Zugang dazu zu finden. Es ist eine Art Hilfe zur Selbsthilfe.

In vielen Fällen führt das wiederum zu Gesundheit im Außen. Und damit verbinden sich die Weltbilder der Generationen.

Wir brauchen Gesundheit im Innen und im Außen, um ein leichtes und zufriedenes Leben zu führen.

Nicole Steeg

Vielleicht ist es genau, dass was es heißt, die „richtigen Geister zu verehren“ und so nach einem glücklichen Leben zu streben.

Über die Autorin:

Nicole Steeg ist zertifizierter ganzheitlicher Lifecoach und unterstützt Menschen ihre wahre Bestimmung zu finden. Mit Methoden wie beispielsweise der tiefenpsychologischen Bildkartenarbeit, können ihre Kund*innen zu tiefgreifende Erkenntnisse gelangen, damit sie die Schönheit ihres Seins wiedererkennen und ihren Weg im Leben gehen können.

Nicole Steeg – https://bewusstes-leben.com/

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